Rückblick: BDK-Fahrt nach Venedig

Den Schwerpunkt unserer Fortbildungsreise vom 29. September bis 4. Oktober 2017 bildete die Biennale in Venedig. Mit einer Gruppe von 37 Personen, die zum größten Teil aus BDK- Mitgliedern bestand, fuhren wir am Freitag erst einmal in Richtung Wörthersee. Kurz vor Halle gerieten wir in einen Riesenstau, so dass sich die Reisezeit um 5 Stunden verlängerte und wir erst gegen 24 Uhr zu einem Nachtmahl im Hotel ankamen. Nach einer relativ kurzen Nacht ging es nun weiter nach Venedig, vorbei an unserem Hotel, gleich auf ein Zubringerschiff und hinein ins Getümmel. 
Zum Museum „Ca Pesaro“ drängelten wir uns mit der gesamten Gruppe, aber als Lehrerinnen und Lehrer natürlich wohlorganisiert, bis zum Canale Grande. Belohnt wurden wir unter anderem mit einer Sonderausstellung mit Porträts von David Hockney. Recht italienisch – nämlich mit irgendeinem und nicht etwa dem vorgesehenen Schiff – fuhren wir am Abend zurück und bezogen unser Hotel in Jesolo. In den nächsten Tagen funktionierten die verabredeten Bootsfahrten besser, so dass wir bei schönstem Sonnenschein die wunderschöne Silhouette von Venedig genießen konnten. 
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Biennale. Am Vormittag besuchten wir das Gelände des Arsenale, das dem Venedig-Besucher außerhalb der Ausstellungszeit verschlossen bleibt. Mitmachen scheint ein zentrales Thema der Hauptausstellung „Viva Arte Viva“ zu sein. Ob unterm Zeltdach von Ernesto Neto, im Labyrinth von Martin Cordiano oder mit den farbigen Holzskeletten von Rasheed Araeen – Besucherinnen und Besucher sollen aktiv sein und Kunst erleben. Am Nachmittag standen die Länderpavillons in den Giardini auf dem Plan. Der Siegerbeitrag, ausgezeichnet mit zwei Goldenen Löwen, die Performance „Faust“ der deutschen Künstlerin Anne Imhof, wurde an diesem Sonntag leider nicht aufgeführt. Jedoch nicht nur die Pavillons selbst, sondern auch ihre aktuelle innere Gestaltung waren sehr beeindruckend, interessant und extrem unterschiedlich. Am letzten Tag besuchten wir die Gallerie dell’Accademia und unternahmen am Nachmittag eine erholsame und eindrucksvolle Bootstour zu den Inseln Murano und Burano bei herrlichem sommerlichen Wetter. Mit wunderschönem handgefertigten Glasschmuck aus Murano, der einen oder anderen Flasche Wein und vor allem vielen künstlerischen Eindrücken verließen wir am nächsten Tag Venedig und fuhren, sicher und freundlich begleitet durch unseren netten Busfahrer Frank, wieder in Richtung Tirol. Bei einem zünftigen Schuhplattler- Abend verabschiedeten wir uns vom südlichen Flair und legten den Rest des Weges zurück. Pünktlich und ohne Zwischenfälle kamen wir schon am Nachmittag in Halle bzw. Magdeburg an.

Bericht: Kristin Winkler

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